Jubilare in Hohenmölsen

Gewerkschaftliche Treue feierlich geehrt

„Eure Verbundenheit mit unserer Organisation erfüllt uns mit Stolz“, sagte Karin Erhard im Hohenmölsener Bürgerhaus. Das Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen für ihre Treue zur Gewerkschaft. Mehr als 60 Mitglieder aus den Ortsgruppen Teuchern, Profen/Elsteraue, Zeitz, Wiesengrund, Maibach/Nödlitztal und Hohenmölsen nahmen die feierliche Ehrung entgegen. Sie wurden für 25, 40, 50, 60 und 70-jährige Zugehörigkeit gewürdigt. Auch Bürgermeister Andy Haugk (parteilos) sprach seine Anerkennung aus.

Katrin Schreiter

Hohenm23 70 Jahre Mitglied bei der Gewerkschaft - herzlichen Glückwunsch!

Felix Schultz, Gewerkschaftssekretär im Bezirk Leipzig, begrüßte die Gäste herzlich. Er wies auf die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen hin und appellierte an alle, sich auch weiterhin für die IG BCE stark zu machen, „damit wir als Gewerkschaft in Zukunft noch besser aufgestellt sind.“

Das gilt nicht zuletzt beim Thema Kohleausstieg: „ Es darf nicht sein, dass hier durch den Strukturwandel Arbeitsplätze verloren gehen“, mahnte Bürgermeister Andy Haugk. „Wir müssen die vielen Kompetenzen, die wir vor Ort haben, bündeln!“ Mit Blick auf die Chemieindustrie forderte er: „Die muss in der Region bleiben. Dafür müssen wir uns einsetzen!“

Strukturwandel sozial verträglich gestalten

Auch Karin Erhard thematisierte die Energiewende: „Es fehlt ein schlüssiges Konzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromleitungen und der Speichertechnologie.“ Es gehe vor allem auch darum, den Strukturwandel sozial verträglich zu gestalten.

Das Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE nutzte die Gelegenheit aber auch für einen Rückblick auf die Jahre, in denen die Jubilare der Gewerkschaft beigetreten waren. Sie erinnerte zum Beispiel an 1949, als zwei deutsche Staaten gegründet wurden, an 1959, als 60.000 Bergleute beim „Marsch auf Bonn“ gegen die Stilllegung von Schachtanlagen demonstrierten und an 1969, als Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt wurde.

Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus

Doch zurücklehnen könne man sich heute nicht. „Wir müssen die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus und jeder Form des Extremismus weiterführen“, forderte Karin Erhard. „Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass die IG BCE die gestalterische Kraft bleibt.“

Nach herzlichem Applaus wurden die Jubilare einzeln nach vorn gerufen und geehrt. Anschließend folgte ein gemeinsames Abendessen vom Buffet. Mit beschwingter Musik von DJ Peter Remmler ging der Abend gegen 21 Uhr zu Ende.

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    Karin Erhard, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE

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