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10.05.2016

1. Mai 2016

IG BCE-Jugend setzt Zeichen für Braunkohle

„Zeit für mehr Solidarität“ – Mit diesem Motto feierten mehr als 1800 Menschen den 1. Mai in Leipzig. Die IG BCE-Jugend setzte ein starkes Zeichen und machte deutlich, dass hinter der Diskussion um die Zukunft der Braunkohle gut bezahlte Ausbildungs- und Arbeitsplätze und damit letztendlich ein wichtiger ökonomischer Faktor für die Region steht.

Bezirk Leipzig

1. Mai 2016

Braunkohle ist mehrdimensional zu betrachten und zu wichten – sozial, ökonomisch und ökologisch.  Daher war es nicht verwunderlich, dass besonders viele Azubis der Mibrag dem Aufruf der IG BCE gefolgt waren und eine Energiewende mit Augenmaß und Vernunft forderten. Christian Hoftreter, stellvertretender JAV-Vorsitzender der Mibrag, machte in seinem Redebeitrag ebenfalls deutlich, was viele seiner Kolleginnen und Kollegen denken: „Wer unreflektiert einen Ausstieg aus der Braunkohle fordert, vergisst, was das für die jungen Kumpels bedeutet: Man zerstört unsere berufliche Existenz!“. Insgesamt hängen im mitteldeutschen Braunkohlerevier knapp 8000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Braunkohleabbau ab.